Unser pädagogischer Ansatz

In unserem Kindergarten haben wir zwar - bedingt durch unsere Persönlichkeit, Weltanschauung und Wertorientierung - unterschiedliche Erziehungsstile, aber wir handeln nach denselben Erziehungsprinzipien: Wohlwollende Autorität, Gerechtigkeit, Konsequenz, Vertrauen, Geborgenheit vermitteln, das Kind achten, ihm zuhören, übertriebene Fürsorge vermeiden, seine Unabhängigkeit fördern.

Das einzelne Kind mit seinen Bedürfnissen und Wünschen, ist uns sehr wichtig. Deshalb findet einmal die Woche, nach Bedarf auch öfter, eine Kinderkonferenz statt, in der die Kinder demokratisch das Thema für die nächste Woche bzw. Wochen bestimmen.
Wir fördern die Kinder altersgemäß und in allen Bereichen (motorisch, sprachlich, kognitiv, emotional und sozial). In der Gruppe beobachten wir die Kinder fortwährend, um sie gezielt zu fördern und bieten Arbeitsmaterialien an, um bestimmte Lernziele zu erreichen.
Wir arbeiten aber nicht nur streng nach einem pädagogischen Ansatz wie z.B. dem situationsorientierten, sondern es sind auch andere pädagogische Methoden in unserem Kindergarten erkennbar:

 -der funktionsorientierte Ansatz

 -der wissenschaftsorientierte Ansatz

 -das Motto der Montessoripädagogik: „Hilf mir, es selbst zu tun“

 

Unsere Bildungs- und Erziehungsziele

-Ethische und religiöse Bildung und Erziehung 

-Sprachliche Bildung und Förderung 

-Mathematische Bildung 

-Umweltbildung und –erziehung 

-Informationstechnische Bildung, Medienbildung und –Erziehung 

-Ästhetische, bildnerische und kulturelle Bildung und Erziehung 

-Musikalische Bildung und Erziehung 

-Bewegungserziehung und –förderung, Sport 

-Gesundheitserziehung

 

Das Leben in der Gruppe

Unsere Gruppen sind Gemeinschaften von ca. 25 Kindern, in der Krippengruppe bis ca. 14 Kinder, die über einen längeren Zeitraum in vielseitigen Beziehungen zueinander stehen und ein gemeinsames Ziel verfolgen: Zusammen spielen, Spaß haben und etwas lernen. So entsteht mit der Zeit ein Wir- Gefühl, man gehört dazu.
Im Laufe des Kindergartenjahres durchläuft jede Gruppe bestimmte Phasen: Orientierungsphase, Machtkampfphase, Vertrauensphase, Differenzierungsphase und Auflösungsphase. Diese Gruppenphasen beeinflussen das Verhalten der Kinder sehr stark. Wir Erzieher kennen die Gruppenphasen und arbeiten zielgerichtet. Wir verstehen die Zusammenhänge, sehen Entwicklungen und gehen Probleme und Konflikte situativ an. In der Gruppe stehen Interessen, Bedürfnisse und Aktivitäten des Kindes an erster Stelle. Es geht neue, vielfältige Beziehungen ein und wird dadurch ermutigt die emotionale Bindung an die Eltern zu lockern. Das Kind erfährt und erlebt Bedürfnisse, Erwartungen, Kritik und Zustimmung von anderen Kindern und lernt damit umzugehen. Es lernt, wie es eigene Interessen und Wünsche durchsetzen kann, oder unterordnen muss. Es lernt Normen und Werte kennen, erlebt Vertrauen, Geborgenheit, Akzeptanz, manchmal auch Ablehnung und Konflikte.

 

Förderung und Integration des einzelnen Kindes

Grundlage für jegliche Förderung einzelner Kinder ist die Beobachtung. Zufällige Beobachtungen im Tagesablauf führen zu gezielten Beobachtungen, die sich auf einzelne Kinder beziehen und mit bestimmten erzieherischen Zielen verbunden sind z.B. Förderung der Feinmotorik, oder Förderung des Selbstbewusstseins bei einem ängstlichen Kind.
Durch gezielte Integration erreichen wir, dass die Kinder in unseren Gruppen eine Einheit bilden, in der sie durch Kommunikation und Interaktion in Wechselbeziehung stehen. Im Miteinander lernen die Kinder ihre eigenen Stärken und die der Anderen kennen und schätzen.

 

Wie wir unseren Kindergarten sehen

als einen Ort …

        ... der Wertschätzung

        ... des Vertrauens

        ... ungeteilter Zeit

        ... der Akzeptanz und der Sicherheit

        ... für angstfreie Entwicklung

        ... der Lebendigkeit und der Entspannung

        ... des Erlebens

        ... erfahrbarer Demokratie

        ... der Freude

        ... lebensnaher Wirklichkeiten